MGS - Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
und das Marx-Zentrum
MGS - Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH

Hintergrund ist, dass die WEG eine Sanierung der Wohngebäude, des Gewerbefachbaus und der Tiefgaragendecke plant. Für die Sanierung der Tiefgaragendecke muss die Platzfläche geöffnet werden. Im Anschluss an die Tiefgaragensanierung soll in diesem Zuge eine Neugestaltung und Aufwertung der Freiflächen (Platzfläche und weitere Freianlagen) erfolgen. Teile Neuperlachs wurden als Sanierungsgebiet ausgewiesen, was der LHM ermöglicht, dort Städtebaufördermittel einzusetzen. Die LHM hat im Sanierungsgebiet Neuperlach drei Referenzobjekte für eine weitergehende Förderung aus Städtebaufördermitteln ausgewählt.
Das Marx-Zentrum ist eines der Referenzprojekte.
Das Google-Luftbild oben zeigt unser Marx-Zentrum, dessen Häuser sich um die Mittelinsel herum gruppieren.  Angenzende Wohnanlagen, wie der "Karl-Marx-Ring 52-62" im Osten und die angrenzenden  Wohnanlagen "Max-Kolmsperger-Str. 28-32" in Norden, gehören weder zum "Marx-Zentrum", noch haben sie etwas mit unserer Burg, dem "Marx-Zentrum" zu tun.

Die Fotos unten zeigen zwei angrenzenden Nachbarwohnanlagen, welche nicht zum Marx-Zentrum gehören.
Karl-Marx-Ring 28-36

Auf der Nordseite des Marx-Zentrums schließ nahtlos die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28-36 an das Marx-Zentrum an. Dennoch gehört diese Wohnanlage nicht zum Marx-Zentrum, sondern ist ein eigenständiges Objekt.

Karl-Marx-Ring 52-62

Auf der Ostseite schließ die Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52-62 an das Marx-Zentrum an. Die Besonderheit ist hier, dass sie von demselben Architekten-Team wir das Marx-Zentrum entworfen und zeitgleich gebaut wurde. Währen das „Zentrum-Nord“ vom Eigentümer den Namen „marxzentrum“ erhalten hat, blieb diese kleine Anlage namenlos und hat mit dem Marx-Zentrum nichts zu tun.

Das „Marx-Zentrum“ wurde fast vollständig mit roten Zierplatten ausgelegt. Diese roten Zierplatten verleihen dem Inneren des Marx-Zentrums ein edles Aussehen. Was allerdings das Architekten-Team, Herbert Kochta und Peter Buddeberg, nicht wussten, war, dass ca. 60 Jahren später, der Klimawandel uns Temperaturen von fast 40 Grad bescheren wird und die roten Zierstein sich so aufheizen werden, wie es die Schamottsteine eines Backofens tun.

Unten sehen wir in einigen Luftbildern von mir von der Oberfläche unseres Marx-Zentrums. Deutlich fallen die roten Ziersteinen auf.
Zwischen der MGS und der WEG Marx-Zentrum vertreten durch die "HV Bossert Immobilien GmbH & Co. KG" wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die vorsieht, dass die MGS die WEG bei der geplanten Aufwertung der Freiflächen fachlich berät und begleitet.

Zudem wurde im Rahmen der Vereinbarung festgelegt, dass die MGS im Vorfeld der Freiraumplanung eine vertiefende Studie zum Thema „Mobilität“ beauftragt, die aus Städtebaufördermitteln der Regierung Oberbayern (ROB) und der LHM finanziert wird.

Ziel der Studie ist es, quartierbezogene Bedarfe und Entwicklungspotenziale im Sinne der Förderung einer klimagerechten Mobilität aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen für die WEG zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Studie sollen in die weitere Vorplanung zur Freiraumgestaltung einfließen.

Wie Eigentümer haben daher in der letzten Eigentümerversammlung im Juni 2026 folgendes beschlossen:

Die Wohnungseigentümergemeinschaft erklärt sich damit einverstanden, dass die MGS eine Vorplanung im Wege einer Mehrfachbeauftragung zur Freiraumgestaltung für das Flurstück Nr. 1738/7 gemäß Leistungsphase 1 + 2 nach HOAI durchführt.

Flurplan Nr. 1738/7 in dem die Definition des Marx-Zentrum zu sehen ist.
Wie es bei uns in den nächsten Monaten im Marx-Zentrum weiter geht, ist hier zu sehen.